Ärzte-Tagung endet für 30 Mediziner mit Drogen-Überdosis

amphetamin überdosis speed

Kurios: etwa 30 Mediziner mussten bei einer Ärzte-Tagung im kleinen Kreis selbst medizinisch behandelt werden, da sie offenbar eine Überdosis Amphetamin (siehe Update) im Blut hatten. Und bisher weiß man auch noch nicht, wie das Ganze zustande gekommen sein soll. Ob die Mediziner selbst das Amphetamin (Szenename „speed“) von sich aus konsumierten, oder ob es ihnen heimlich untergemischt wurde. Rund 150 (!) Rettungskräfte waren schließlich im Einsatz, um die unter Halluzinationen, Übelkeit, Krämpfen und weiteren Überdosis-Symptomen klagenden Mediziner zu behandeln.

Bisher hat nur „Bild“ etwas zum Fall, ergänzend dazu:

„Rund 90 Mitarbeiter vom Roten Kreuz und 70 Feuerwehrleute, 15 Rettungswagen und ein Hubschrauber waren im Einsatz.“

UPDATE:

Bei „Bild“ ist nunmehr von nur noch 29 Medizinern die Rede. Außerdem sei die Substanz nicht Amphetamin gewesen, sondern ein LSD ähnliches Halluzinogen (2C-E), das in der Szene auch „Aquarust“ genannt werde.

Puttgarden Fähre nach Rödby – Warnung vor Abzockerei und ewiger Wartezeit!

Folgend eine Beschwerdemail zur Erfahrung bei Scandlines und ihrer Fähre von Puttgarden nach Rödby über die Preise, Wartezeiten, Kosten pro Auto etc. Das Fazit vorab: wegen der unverschämt hohen Preise (Hin- und Rückfahrt für 2 Personen im Auto KFZ fast 200 Euro!) lohnt ein Umfahren per Auto allemal, an gut besuchten Tagen wie sonnigem Wetter wartet man auch gern mal 3 Stunden und mehr – man sollte sich also zweimal überlegen, ob man denn die Fähre vom Hafen aus Puttgarden nach Rödby wirklich nehmen möchte.

Erfahrung der Scandlines Fähre Puttgarden <-> Rödby

Nun also die saftig-scharfzüngige Beschwerdemail an Scandlines. Bisher haben sie noch nicht geantwortet und ich nehme an, das bleibt auch so – ein weiteres Indiz für den schlechten Service dieser Fährgesellschaft, die durch knallharte Investoren seit deren Einstieg auf höchstmögliche Profitmaximierung „optimiert“ wurde. Vermutlich haben sie auch die Macht der Suchmaschinentreffer noch nicht erkannt, denn dieser Blogbeitrag wird viele suchende Nutzer zurecht abschrecken und sie vor Unheil bewahren.

Die E-Mail an Scandlines:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich Ihnen meinen Unmut und den vieler anderer Autofahrer bei Benutzung der Fähre von Puttgarden nach Rodby mitteilen. Nicht nur sind die unverschämt hohen Preise (187 Euro für zwei Personen im PKW für Hin- und Rückfahrt) eine große Belastung für die Finanzierbarkeit von Durchschnittsfamilien. Hinzu kommen auch noch die extrem langen Wartezeiten von unglaublichen 3 (!) Stunden. Ärgerlich ist außerdem ein nicht nachvollziehbares Abfertigungsprinzip – während wir ewig in der Warteschlange stehen, dürfen gerade erst den Ticketschalter passierte Fahrzeuge ohne Wartezeit an uns vorbeifahren (so geschehen am 18.07.2015 um ca. 17.30 Uhr in der Wartelinie 7). Hätten wir diese nicht hinnehmbaren Ärgernisse gewusst, wären wir in keinem Fall mit Scandlines gefahren – und werden dies in Zukunft auch nie wieder tun!

Im Internet finden sich zahlreiche ähnlich gelagerte Fälle, und auch ich werde diese Unzumutbarkeit der Fährstrecke auf meinem gut besuchten Blog veröffentlichen – Suchmaschinennutzer werden somit schon im Vorfeld darauf hingewiesen, Ihren Betrieb unbedingt zu meiden. Jede Alternativstrecke ist nach Abzug der Wartezeit und Gegenrechnung der Benzinkosten in beider Hinsicht um ein vielfaches (!) günstiger.

Wie wäre es denn, in regelmäßigen Abständen wenigstens elektronische Anzeigetafeln über die verbleibende Wartezeit aufzustellen? So halten Sie die Passagiere nur stundenlang in Ungewissheit und die angestaute Empörung entlädt sich an Board in einer unangenehm vergifteten Atmosphäre unter den Gästen.

Bitte verschonen Sie mich auch in Ihrer Antwort mit einem der üblichen Textbausteine, wonach Sie mir für diese Mail sehr danken, es  Ihnen sehr leid tue und Sie Ihr bestmögliches tun würden – nehmen Sie diese Beschwerde einfach nur zur Kenntnis und optimieren Sie ihr Angebot! Dazu zählt, die Preise auf ein zu rechtfertigendes Niveau zu senken und die Wartezeiten annehmbar zu gestalten, anstatt Ihre Monopolstellung derart auszunutzen. Sie glauben gar nicht, wie viele Menschen empört über Ihre Preispolitik und das ineffiziente Vorortmanagement sind – sehen Sie diese Beschwerde stellvertretend für all jene, welche nicht die Muße aufbringen, Ihnen zu schreiben!

Gruß X. Y.

PS: Ihre Kontaktmöglichkeit auf der Homepage zu „Fragen und Anregungen“ funktioniert nicht (Fehler 502)

Puttgarden Fähre nach Rödby – besser eine Alternative nutzen

Stichworte als  Nichtbestandteil der Mail natürlich, doch zum besseren Auffinden des Artikels abschließend angehängt: hohe Wartezeit der Puttgarden Fähre und Preise viel zu hoch. Außerdem, dass auch ja jeder diesen Artikel findet und sich eine Überfahrt mit der Fähre von Puttgarden nach Rödby zweimal überlegt, weitere Suchwörter. Scandlines Abzocke, Fähre Puttgarden Erfahrung, Alternative zu Rödby zum Beispiel über Zug oder auch Flugzeug – der Preis scheint erst einmal teurer, aber berechnet auch die gesparte Wartezeit und den Stress des kostbaren Urlaubs ein! Außerdem kostet die Scandlines-Fähre immerhin fast 200 Euro pro Auto und 2 Personen bei Hin- und Rückfahrt!

Die Adresse der Fähre von Puttgarden fürs Navi lautet übrigens:

Fährhafenstrasse (keine genaue Hausnummer angegeben)
23769 Puttgarden
Deutschland

(es wird dennoch dringend empfohlen, auf die Fähre zu verzichten!)

UPDATE August 2015: E-Mail-Antwort von Scandlines!

Nach meinem empörten und sicherlich teils grenzwertigen Tonfalls habe ich doch eine recht freundliche und vor allem Umfangreiche Mail von Scandlines bzgl. der Wartezeiten, Preise etc. bei der Fähre erhalten. Ich zitiere sie in Gänze:

Sehr geehrter Herr X,

hiermit bestätige ich Ihnen den Erhalt Ihrer Email vom 21.7. hiermit bestätigen und ja, ich danke Ihnen dafür. Ihr Unmut über die lange Wartezeit am 18.7. in Puttgarden ist sehr gut zu verstehen.

Wartezeiten, die unbegründet erscheinen und fehlende Information zur Abfertigung sind aus Kundensicht wirklich kritikwürdig.

Ich möchte Ihnen versichern, dass wir bestrebt sind, Wartezeiten für unsere Kunden zu vermeiden und die schnellstmögliche Beförderung zu organisieren. So wie sich uns der Vorgang darstellt, war in Ihrem Fall leider keine frühere Abfahrt realisierbar.

Der 18. Juli war ein Tag mit außerordentlicher Verkehrsdichte, bis in die Abendstunden hinein. An dem Wochenende war Ferienbeginn in einigen Bundesländern und sehr viele skandinavische Kunden reisten aus ihrem Urlaub zurück.

Von Seiten des Hafens wurde uns mitgeteilt, dass die Abfertigung den gültigen Beladeprinzipien entsprach und kein Fahrzeug ungerechtfertigt bevorzugt wurde.

Einen Fehler kann ich nicht ausschließen. Deshalb biete ich Ihnen gern an, anhand Ihrer Ticketnummer den Check In Verlauf  zu prüfen.

Der Beladevorgang wird zentral gesteuert und berücksichtigt die Fahrzeugkategorie und die tarifgebundenen Check In Zeiten, um die Kapazitäten auf den Ladedecks optimal auszulasten.

Kunden mit einem FLEX Tarif (z.B. mit einem AutoBizz-Transponder) haben eine Beförderungsgarantie mit der nächsten Abfahrt bis 5min vor der regulären Abfahrt.  Kunden mit einer Buchung im Internet, unserem Servicecenter oder im Reisebüro haben einen reservierten Platz auf der gebuchten Abfahrt, wenn bis 15min vor der regulären Abfahrt eingecheckt wird.

Kommt man nach Ablauf der Check In Frist oder kauft das Ticket erst im Hafen, wird die Spur für die nicht reservierten Pkw zugewiesen, von der die Pkw nach Platzverfügbarkeit abgerufen werden.

Der operative Ablauf auf dem Terminal ist zeitlich genau bemessen und lässt in der Regel leider keine Möglichkeit, Kunden zu informieren.   Da die Situation sich laufend änderte, war es nicht möglich, verbindlich über Wartezeiten zu informieren. Erscheint z.B. ein zur Abfahrt gebuchter Bus nicht pünktlich, können 4-5 Pkw mit an Bord. Dies ist nicht vorhersehbar und beeinflusst die tatsächliche Beladung erheblich. Ungeachtet dessen, wird an der Verbesserung der Kommunikation gearbeitet. Eine spezielle Arbeitsgruppe untersucht die Möglichkeiten und erste Ergebnisse sind bereits umgesetzt.

Hinsichtlich der Preispolitik möchte ich wie folgt antworten:

Scandlines bietet seit 2010 drei verschiedene Tarifgruppen, die sich preislich z.T. erheblich unterscheiden. Angebot und Nachfrage des vergleichbaren Vorjahrestages bilden die Basis für die Höhe des Tarifes auf der jeweiligen Linie und es gelten jeweils spezifische Bedingungen, die an die Tarifgruppe geknüpft sind.

So sind einige Wochenenden oder Ferienzeiten auch in der Nebensaison stark frequentiert und rechtfertigen einen höheren Preis wie in unserer Hauptreisezeit Juni bis August. Mit günstigeren Preisen und besonderen online Angeboten wird versucht, Kunden auf verkehrsschwache Reisetermine zu lenken.

Man war in den vergangenen Jahren immer bestrebt, an einem konstanten Preisgefüge festzuhalten. Aber wie jeder Verbraucher in Deutschland sieht sich auch unser Unternehmen mit ständig steigenden Kosten für Waren und Dienstleistungen konfrontiert.

In der Schifffahrt sind z.B. seit Jahresbeginn neue Gesetze zum Umweltschutz wirksam, die  umfassende Umbauten an den Antrieben unserer Fähren erforderte. Diese Investitionen sind mit ein Grund, dass ein spürbarer Teil der Mehrkosten für den Betrieb unserer Fährlinien an unsere Kunden weitergeben werden musste.

Ungeachtet dessen wird weiterhin ein dreistufiges Tarifmodell angeboten. Bucht man z.B. im Internet bis 14 Tage vor Reiseantritt, kann man den günstigsten Pkw-Tarif zum Preis von 39 € bzw. 67 € (je nach Reisedatum) erwerben.

Mehr Informationen zu den Tarifbedingungen finden Sie im Internet.

http://www.scandlines.de/kunden-service/2015-anderungs-und-stornierungsverfahren-tickets.aspx

Sehr geehrter Herr x,

Ich hoffe, Sie können diese Antwort akzeptieren und unser Vorgehen nun besser nachvollziehen.

Sollte ein Aspekt nicht ausreichend  berücksichtigt worden sein, wenden Sie sich bitte direkt an mich.

Es würde uns freuen, Sie gelegentlich wieder an Bord begrüßen zu können und wie gewohnt eine reibungslose Abfertigung bieten.

Unser Servicecenter steht Ihnen gern beratend zur Seite, um beim nächsten Mal den passendsten günstigsten Tarif zu finden.

Es ist Montag bis Freitag von 8-20 Uhr und Samstag/Sonntag/Feiertag 9-18 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0381-77 88 77 66 erreichbar.

Sei Du selbst und verstecke Dich – zur Werbekampagne #ungeschminkteWahrheit

dermablend ungeschminkte wahrheit werbung

Die Werbelügen werden immer dreister. Nicht nur, dass man orientierungsschwachen Menschen ständig falsche Werte und Normen über das Aussehen und seiner Bedeutung vermittelt; nun suggeriert man auch noch das Überschminken von Tattoos als Teil einer „Bleib-Dir-selbst-treu“-Philosophie – die aktuelle Kampagne des Kosmetikherstellers „VICHY“ zeigt ungewollt auf wunderbare Weise, wie bigott und paradox im Marketing zur Manipulation der Menschen gegriffen wird.

Großmundig wird die #ungeschminkteWahrheit Werbekampagne eines Make-Ups mit folgenden Worten eingeleitet:

Ob mit Hautmakeln oder ohne, ob tätowiert oder nicht – jeder hat das Recht so zu sein, wie er ist. Mit dem stark deckenden Vichy Dermablend Make-up kann man selbst entscheiden, ob und wann man seine persönliche #ungeschminkteWahrheit zeigen möchte.

Fairerweise muss man sagen, dass auch auf die Möglichkeit zur Awendung bei Vitiligo-Betroffenen verwiesen wird – doch unleugbar ambivalent ist der Aufmacher, man könne sich als bspw. Tättowierter besonders treu bleiben, wenn man seine die Selbstidentifikation stärkenden Hautverzierungen vor unliebsamen Blicken mithilfe des „Dermablend“-Makeups versteckt.

HoGeEr – Hooligans gegen Erstsemester

(K)ein Scherz: zur diesjährigen Wahl des Studierendenparlaments (Stupa) an der TU Berlin tritt eine Gruppierung an, die sich „Hooligans gegen Erstsemester“ nennt. Mit folgendem Statement wirbt man um Stimmen bei den Studis:

hogeerDer gemeine Ersti macht auch vor unserer schönen Uni keinen Halt! Das allgemeine Guterstitum und die Unileitung tuen nichts dagegen und von den Fachschaftsinitiativen hört man auch nichts. Im Gegenteil! Bei sogenannten Erstitagen wird die Erstiflut auch noch Willkommen geheißen! Wir fordern Erstiflut stoppen! Keine weiteren nichtintegrierbaren Erstis, die unsere Gänge zukoten und uns die Hörsäle verstopfen.

Keine Erstischmarotzer, die nicht wissen, wie man sich gegen studentischen Freiraum erkämpft und die in studentischen Kneipen nur einen Ort zum betrinken, aber keine Heimat sehen.

Mit einem lauten „AHUU!“ ziehen wir mit eurer Hilfe ins Stupa ein und schlagen alles kurz und klein.

AHU! AHU! AHU!

Biologisches Perpetuum Mobile: Pflanze lebt seit 40 Jahren in geschlossener Flasche

pflanze 40 jahre glas-flasche ohne wasser

Als der Engländer David Latimer seine in einer Glasflasche gehaltene Zimmerpflanze das letzte Mal vor über 40 Jahren goss, hätte er wohl kaum damit gerechnet, sich heute im Alter von 80 Jahren immer noch an ihr zu erfreuen. Die Pflanze mit Namen „Dreimasterblume“ wächst seit bald einem halben Jahrhundert ohne jegliche Zugabe von Wasser oder Luft – Latimer verschloss das Gefäß 1972. Das Gewächs recycelt seitdem ihren eigenen Abfall, um so Nährstoffe, Wasser und Sauerstoff zu gewinnen – ein biologisches Perpetuum Mobile quasi! Ursprünglich sei es nur als kleines Experiment gedacht, erzählt der englische Senior. “Es funktionierte erstaunlich gut. Kaum zu glauben, dass ich die Pflanze 1972 das letzte Mal gegossen habe.“

dreimasterblumeMithilfe des natürlichen Sonnenlichts kann die Pflanze Photosynthese betreiben, wodurch Kohlendioxid in Sauerstoff umgewandelt wird und nebenbei auch Wasser entsteht. Alte, abgestorbene Pflanzenreste wie Blätter fungieren zudem als Kompost, aus dem wichtige Nährstoffe entspringen. Dieses Miniatur-Ökosystem will der Engländer auch nach seinem Tod unbedingt erhalten und hofft nun, dass sich seine Kinder dieser autarken Pflanzung annehmen und das Experiment solange fortführen, bis es sein natürliches Ende findet…

Gefunden auf: http://www.ohwow.de/?p=2552

Sammlung der Schlagzeilen-Aufmachungen von „Bild.de“ zum Germanwings-Absturz

Während gängige Medien ihre (oft grenzwertige) Berichterstattung über die Tragödie des Germanwings Fluges U9252 immerhin mehrheitlich eingestellt haben, neigt sich nun auch die Ausschlachtungskampagne des „Bild“-Onlineablegers langsam dem Ende. Zeit, die unsägliche Aufmachung ihrer Schlagzeilen zum Unglück öffentlich einsehbar zu archivieren – allein die folgende Sammlung zeigt die groteske Haltung des „Bild“-Chefs Kai Diekmann beim Versuch, die Berichterstattung und bildhafte Darbietung seines Blattes zu rechtfertigen.

Zunächst die Druckausgabe der „Bild“ – hier zierten diverse Bilder die Titelseite ganze 6 Ausgaben der 8 Folgetage nach dem Absturz:

526.bild 530.bild
Nun die knapp 60 (und noch lange nicht vollständigen) Aufmachungen von „Bild.de“ im Zeitraum 25.03. bis 16.04. in weitestgehend chronologischer Reihenfolge – man beachte auch die ständige Redundanz und „Bild+“-Bezahlangebote für „Exklusiv“-„Informationen“:

egdvyy 12.bild 11.bild 21.bild 18.bild 2.bild (7) 6.bild (1) 5.bild 9ihnj 2.bild (8) 3.bild (2) 1.bild (1) 1.bild (2) 46rt 2.bild (9) 2.bild (12) flugunglück germanwings bild berichterstattung 789jhh 7rtfg6 1.bild (3) 3.bild (3) 2.bild (14) 1.bild (4) 2.bild (15) 124rqwas 1april erster tag wo bild de startseite NICHT  mit absturz aufmacht, das hier nur unter üblichen schalgzeilen kasten zu finden 1april doch nur wenige stunden später wieder toprank ganz oben hiermit k9tz 2.bild (16) 4.bild hn9o 2.bild (17) irfujge 3.bild (4) 2.bild (18) 2.bild (19) 2.bild (20) 4.bild (1) vom montag von montag 2 von sonntag von sonntag2 vom samstag von freitag von freitag2 von donnerstag3 von donnerstag4 hochstaplerin - bild wirft anderen bildjournalismus vor 67gg 3.bild (7) wafheuscbkich bild miatebreiteribn unglaublich selbst der todespilot ist noch ein mensch

PS: Um mal die „Bild“-Rechtfertigung der Rechtsabteilung zu persiflieren: Auch „wir kommen nach langen inner-redaktionellen Debatten […] zu der[…] Entscheidung“, dass die Authentizität wie auch der Aussagecharakter der „Bild.de“-Schlagzeilen als archivarisches Zeugnis der Zeitgeschichte einer Unkenntlichmachung der Person entgegensteht – das Kind ist ohnehin schon in den Brunnen gefallen.

Kapitalismus-Kritik aus karmischer Sicht

Begünstigt unser gegenwärtiges Gesellschaftssystem eine glücksversprechende Selbstentfaltung oder beruht es auf destruktiven Grundprinzipien? Diese Frage kann unter der Prämisse karmischer Wirklichkeit und den vier edlen Wahrheiten des Buddhismus eindeutig und argumentativ schlüssig beantwortet werden.

Das heutige, kapitalistisch-marktwirtschaftliche System  beruht ja grundsätzlich darauf,  stets nach Profit, nach Maximierung des Gewinns zu streben. Dieses System fußt also auf dem Fundament der negativen, menschlichen Charaktereigenschaften, nämlich dem „Geistesgift“ Gier – eine der drei grundlegenden Ursachen erfahrenen Leids laut Siddharta Gautama („Buddha“): die Hauptantriebsfeder des menschlichen Daseins bzw. seiner (ökonomischen) Schaffenskraft wird im Kapitalismus gemäß seines Zwanges zu stetem Wachstum und ständigem Profit wesentlich durch die Gier bestimmt. An dieser Stelle bietet es sich an, in der karmischen Logik einen unübersehbaren Zusammenhang zur Theorie von Karl Marx und der generellen Ungeeignetheit des Kapitalismus für das menschliche Wohlergehen aufzuzeigen: Im marktwirtschaftlichen Kapitalismus ist wie dargelegt die Absicht tätig zu sein der Geldgier bzw. Kapitalakkumulation geschuldet. Also finden wir weitestgehend niederste Beweggründe für produktives Schaffen vor. Beweggrund, Intention und Absicht sind Synonyme für Karma. Karma heißt, dass jede Wirkung eine Ursache hat.

Da alle Wirtschaftsteilnehmer dieses Systems täglich diesem Giertrieb ergeben, ja regelrecht nur dadurch im und am Leben sind, widerfährt ihnen vielfach mehr Leid, als wäre ihr Schaffen (wie von Marx gedacht[1]) auf die tatsächliche Bedürfnisbefriedigung der Menschen ausgerichtet und nicht auf Anhäufung von Reichtum. Tatsächlich finden wir heute eine steigende Rate von psychisch Kranken vor[2] [3] [4], obwohl der materielle Wohlstand und die medizinische Forschung so fortschrittlich wie nie zuvor ausfallen. Auch wäre es so nur folgerichtig, der Allgemeinheit dienende, den Profit jedoch schmälernde Forschungsergebnisse zurückzuhalten[5] bis hin zum Ausschluss ganzer Ethnien bei der Berücksichtigung neuer Arzneimittelerforschung – wie erst kürzlich vom Pharmakonzern „Bayer AG“ öffentlich eingeräumt[6]. Weiterhin fördert, fordert und vertieft der kompetitive Wettbewerb als ständiges Gegeneinander der Menschen ihre negativen Grundeigenschaften, sodass eine Überwindung des wirtschaftlichen Konkurrenzdenkens – unter Kenntnisnahme als ehemaliges, doch mittlerweile überholtes Wohlstandselement – unerlässlich scheint.

Wir finden also schon aus karmischer Sicht und Logik heraus  schwer zu leugnende Argumente für die Errichtung nichtkapitalistischer Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme. Ungeachtet haltloser Schmähungen sollte daher eine ergebnisoffene Reetablierung der marxschen Idee in den öffentlichen Diskurs vorgenommen, heißt: wenigstens einmal  „die Systemfrage“ neu zustellen – erst auf dieser Basis können überhaupt Alternativen zum Kapitalismus ernsthaft diskutiert werden, ohne dass die eine Ideologie (zb. Marx‘ Ansatz) noch die andere (zb. Freiwirtschaftslehre nach Gesell) als gesetzt gelten.

____________

[1] Vgl. Marx, Karl: Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie. Erster Band. Buch I. Der Produktionsprozeß des Kapitals, in: Marx, Karl/ Engels, Friedrich, Werke, Band 23, Berlin 1988, S. 652.

[2] Vgl. dpa-Meldung: „Studie: Immer mehr psychisch Kranke in Kliniken“, in: http://www.focus.de/politik/deutschland/krankenhaeuser-studie-immer-mehr-psychisch-kranke-in-kliniken_aid_649498.html [26.07.2011], zuletzt geprüft: 09.10.2014, 14:48.

[3] Vgl. Reuters-Meldung: „Studie: Fast 40 Prozent der Europäer sind psychisch krank“, in: http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/studie-fast-40-prozent-der-europaeer-sind-psychisch-krank-a-784400.html [05.09.2011], zuletzt geprüft: 14.10.2014, 17:21.

[4] Vgl. Ärzteblatt: Psychische Leiden rücken als Todesursache mehr in den Fokus, in: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61034/Psychische-Leiden-ruecken-als-Todesursache-mehr-in-den-Fokus [27.11.2014], zuletzt geprüft: 27.12.2014, 16:28.

[5] Dieser Widerspruch, diese Ambivalenz zwischen gesellschaftlichem Allgemeinwohl einer- und privatem Eigeninteresse andererseits lässt sich beispielhaft an folgendem Gedankengang mit der Frage festmachen, ob denn ein Pharmakonzern überhaupt an einer allgemeinen Gesundung interessiert wäre und ein etwaiges „Panazee“ bereitwillig zur Verfügung stellen oder gar gezielt entwickeln würde; schließlich würde er sich ja damit seiner eigenen Existenzgrundlage wesentlich berauben und daher diesen Konflikt zwischen unheilsamer Gier und heilsamer Selbstlosigkeit nur unter völlig neuen, politökonomischen Rahmenbedingungen lösen können. Diese verborgene Dialektik wurde bereits neulich ausführlicher dargestellt.

[6] Es handelt sich hierbei um ein neues Krebsmedikament namens „Nexavar“, das zwar für den westlichen, aus Kostengründen aber nicht für den indischen Markt entwickelt, getestet und zugelassen wurde. Vgl. Nagarajan, Rema: „Pharma drug development only for wealthy countries?“, in: timesofindia.indiatimes.com/business/india-business/Pharma-drug-development-only-for-wealthy-countries/articleshow/29456711.cms [27.01.2014], zuletzt geprüft: 09.10.2014, 14:47.

Das Rätsel vom Yonaguni-Monument: künstlicher oder natürlicher Ursprung?

Ein fast schon magisches Felsplateau liegt vor der japanischen Küste in etwa 30 Meter Tiefe: eine eventuell künstlich durch Menschenhand erschaffene Gesteinsplattform, die der Wissenschaft größte Rätsel und noch größeres Kopfzerbrechen bereitet. Warum dies der Fall ist, und warum sich jeder mit einem Paar Augen versehene Mensch eine eigene Meinung dazu bilden kann, wird folgend gezeigt.

Wo liegt das Problem der Wissenschaften beim Yonaguni-Monument?

Als ein Tauchlehrer das später Yonaguni-Monument getaufte Plateau im Ozean entdeckte, war es sich ziemlich sicher: das könne nur von Menschen erschaffen sein! zu symmetrisch verlaufen die Strukturen, zu perfekt die Treppen – zu viele geometrische Exaktheiten sind vorzufinden (Kanten, Skulpturen, etc.). Die etablierte Wissenschaft allerdings wehrt sich aufs schärfste gegen eine Deutung von Yonaguni als künstlichen Ursprunges, nur eine Minderheit zweifelt daran und hält es für menschgemacht. Wieso aber das explizite Wehren der Mainstreamwissenschaftler? Ganz einfach: Aufgrund der leicht abzumessenden Tiefe kann man errechnen, dass Yonaguni das letzte Mal vor der Eiszeit über dem Meeresspiegel gelegen haben muss, was mindestens acht- bis zehntausend Jahre her sein muss. Eine menschliche Kultur müsste also ebenfalls mindestens so alt sein. Dies steht jedoch vehement im Widerspruch zur allgemein anerkannten Zivilisationstheorie, nach in dieser Zeit der Mensch noch in der Steinzeit verharrte und zu einem Bau einer solchen Struktur unfähig gewesen wäre – die Organisation, Planung, Logistik und Durchführung eines solchen Bauvorhaben lässt sich nicht mit der etablierten Sichtweise der Menschheitsgeschichte vereinbaren.

Aber seht selbst, ob die nachfolgenden Bilder des Yonaguni-Fundamentes auf eine natürlichen oder künstlichen Ursprung hindeuten:

Zur Unvereinbarkeit medizinischer Gesunderhaltung und ökonomischem Profitstreben

Folgend ein paar Überlegungen über die (Un-)Vereinbarkeit von Profitmaximierung und Gesundheitsfürsorge – exemplarisches Aufzeigen der Schwächen einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung.

Über ökonomisch wertlose doch medizinisch wertvolle Medikamente

Ein gutes Beispiel für die Absonderlichkeit eines profitorientierten Gesundheitssystem stellt eine aktuell laufende Studie[1] der Charité Berlin zur Wirksamkeit von Ketamin bei Schwerdepressiven dar. Obwohl etwa 20 Prozent aller an Depression Erkrankten auf gängige Pharmazeutika nicht ansprechen[2], konnte man mit Ketamin selbst bei dieser Zielgruppe beachtliche Erfolge erzielen:  Zwischen 60 und 70 Prozent der als therapieresistent eingeordneten Testpersonen erging es unmittelbar nach der Ketamin-Injektion deutlich und nachhaltig besser[3]. Dennoch besteht wenig Anlass auf Hoffnung für Nichtprobanden, da eine Zulassung von Ketamin als antidepressives Medikament unrealistisch erscheint. So erklärt Prof. Dr. Michael Deuschle in seiner Funktion als Oberarzt in der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim dem Nachrichtenmagazin „VICE“  gegenüber, dass „keine Pharmafirma den hohen Aufwand, den Prozess der Zulassungsstudien des Zulassungsmedikaments“ für ein nicht mehr patentierbares (da 1962 erstmals synthetisiert und vier Jahre später patentiert) Arzneimittel auf sich nähme[4]. In der Bewertung muss man also unweigerlich zu dem Schluss kommen, dass einzig und allein aus fehlender Profitperspektive heraus psychisch schwerbelasteten Menschen nicht geholfen werden will – nicht kann, will.

Vom Wissen und Missachten des „Werther-Effektes“

Diese Absonderlichkeit sei folgend mit einem weiteren Beispiel illustriert. Trotz seiner Erwiesenheit[5] wird den Auswirkungen des „Werther-Effektes“[6]  durch den auch den Medien unterliegenden Profitzwang heute wenig Beachtung geschenkt – wenn nach Fiedler und Neverla nämlich mehr noch als die eigentliche Berichterstattung eher die Art und Weise der medialen Berichterstattung auf die Suizidrate ausschlaggebend sei[7], so ist es nur legitim zu schlussfolgern, dass aufgrund ebenjenes Profitdrucks (vor allem die boulevardesken) Medien auf den Werther-Effekt wenig Rücksicht nehmen und eine entsprechende Ausschlachtung vor allem prominenter Suizide zur Auflagensteigerung vornehmen (müssen). So hat der Selbstmord des damaligen Fußball-Nationaltorhüters Robert Enke im Jahr 2009 trotz dieser Kenntnis zu einem signifikanten Anstieg der Suizidrate geführt[8].

Wir finden also eine starke Ambivalenz zwischen Gemeinwohl einer- und privatem Profitinteresse andererseits vor, die als unüberbrückbarer Bestandteil dem kapitalistischen System immanent zu sein scheint und nur durch dessen Überwindung in eine postkapitalistische Gesellschaft aufzuheben ist.

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[1] Vgl. CharitéCentrum für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie: Informationsblatt Ketamin, in: http://psychiatrie.charite.de/patienten/behandlung_von_depressionen/behandlung_von_depressionen_mit_ketamin/?no_cache=1&cid=160793&did=54821&sechash=5f445e99 [06.10.2014], zuletzt geprüft: 07.02.2015, 16:41.

[2] Vgl. Hofmann, Birgit / Schauenburg, Henning: Psychotherapie der Depression. Krankheitsmodelle und Therapiepraxis, 2. Auflage, Stuttgart 2007, S. 143.

[3] Vgl. Jimenez, Fanny: Partydroge lässt Depressive hoffen, in: http://www.welt.de/print/die_welt/wissen/article125656723/Partydroge-laesst-Depressive-hoffen.html [11.03.2014], zuletzt geprüft: 07.02.2015, 22:02.

[4]  Eza, Gizem: Ketamin könnte Depressiven das Leben retten—wird aber wohl nie so eingesetzt, in: www.vice.com/de/read/ketamin-koennte-leben-retten-wird-aber-nie-eingesetzt-werden [21.03.2014], zuletzt geprüft: 07.02.2015, 22:09.

[5] Vgl. Huber, Gerd: Psychiatrie. Lehrbuch für Studium und Weiterbildung, 7. Auflage, Stuttgart 2005, S.593f.

[6] Der sogenannte „Werther-Effekt“ wurde erstmals 1974 vom amerikanischen Soziologen David Philipps als solcher benannt und steht in der Soziologie, Sozialpsychologie und Medienwirkungsforschung für den Zusammenhang zwischen einer erhöhten Selbstmordrate und der medialen Berichterstattung über Suizide. Er geht zurück auf den Goethe-Klassiker „Die Leiden des jungen Werthers“ von 1774.

[7] Lenz, Thomas / Zillien, Nicole: Medien und Gesellschaft, in: Lehr(er)buch Soziologie. Für die pädagogischen und soziologischen Studiengänge, hrsg. v. Herbert Willems, Wiesbaden 2008, S. 435-455.

[8] Vgl. Gerngroß, Johanna: Notfallpsychologie und psychologisches Krisenmanagement. Hilfe und Beratung auf individueller und organisationeller Ebene, Stuttgart 2014, S. 78ff.

5 bemerkenswerte Fakten

Schon gewusst, dass…

  1. ..die größte Einwanderergruppe in den USA bis heute die der Deutsch-Amerikaner ist? Circa 15 Prozent aller US-Amerikaner sind deutscher Herkunft oder Abstammung.
  2. ..es neben der Kreuzotter noch eine zweite, in Deutschland beheimatete Giftschlange gibt? Die Aspisviper (Vipera aspis) gehört zur Familie der Vipern (Viperidae) und erreicht eine Länge von bis zu 90 Zentimetern. Sie kommt aber hierzulande nur im südlichen Schwarzwald vor.
  3. ..der berühmte Philosoph Ludwig Wittgenstein dieselbe Schule (K. k. Staats-Realschule) in Linz besuchte, auf der schon ein Jahr zuvor Adolf Hitler gewesen ist?
  4. Nandu_mecklenburg_vorpommern_deutschland

    Wilder Nandu in Mecklenburg Vorpommern

    ..es seit dem Jahr 2000 freilebende Nandus in Deutschland gibt? Die aus der Gefangenschaft ausgebrochene Tiere flüchteten ins nahegelegene, weitgehend naturbelassene Wakenitztal und vermehrten sich dort rasant. Fünf Jahre später war die Population bereits auf über 60 Exemplare angewachsen und Nordwestmecklenburg damit um eine kuriose Attraktion reicher.

  5. ..noch 9 Jahre nach dem Kriegsende bei der Wahl des deutschen Bundespräsidenten am 17. Juli 1954 für das letzte Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches, Karl Dönitz – obwohl er nicht nominiert und noch in Haft war – eine Stimme abgegeben wurde?