Archiv der Kategorie: Sonstiges

Fukushima hat immer noch globale Auswirkungen

Die Kernschmelze im japanischen Fukushima nimmt seit 2011 ihren Lauf, obwohl Regierungs­behörden und führenden Nachrichtenkanäle wiederholt versichert haben, die Situation habe sich beruhigt. Pausenlos fließt extrem strahlenbelastetes Kühlwasser aus dem zerstörten Kraftwerk in den Pazifik.

Der radioaktive Strom konnte bereits entlang der japanischen Küste nachgewiesen werden und hat das Potenzial, große Teile des Pazifiks und die Westküste Nordamerikas in Mitleidenschaft zu ziehen. Ungeachtet eines potenziellen Ausstoßes von Plutonium in den Pazifik, gab die Tokyo Electric Power Company (Tepco) kürzlich zu, das Werk leite täglich Wasser in den Ozean – verseucht mit der unvorstellbaren Menge von 150 Milliarden Becquerel Tritium sowie sieben Milliarden Becquerel Cäsium und Strontium.

Im krassen Gegensatz dazu steht das Verbot der japanischen Regierung, diverse Lebensmittel wie beispielsweise Gemüse und Fisch an die Bürgerschaft zu verkaufen, sofern mehr als 100 Becquerel Uran-Strahlung pro Kilogramm nachgewiesen werden können.

Mehr: http://tinyurl.com/mpvowcs

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Impfkritik Teil 2

Anschließend an den letzten Beitrag widmen wir uns hiermit in einem längeren Artikel verschwörungsferner, wissenschaftlicher Impfkritik.

Auch Geimpfte übertragen die Masern

Eine bemerkenswerte Studie enthüllt, dass geimpfte Einzelpersonen sowohl an Masern erkranken als auch andere Geimpfte damit anstecken können. Damit wird die verbreitete Annahme, zwei Dosen MMR-Impfstoff seien „zu 99 Prozent“ effektiv, gleich doppelt widerlegt.

Ein grundlegender Irrtum bezüglich der vermeintlichen Effektivität einer Masernimpfung liegt darin, dass der Empfänger einer Masern-Mumps-Röteln-Impfung (MMR) eine bonafide-Immunität gegenüber diesen Krankheitserregern entwickelt. Der Glaube an die 99-prozentige Immunität dank zweier Dosen MMR-Wirkstoff ist weit verbreitet, obwohl tief greifende Gegenargumente aus der Epidemiologie und Klinikerfahrung vorliegen.

Diese fehlerhafte Annahme führte dazu, dass Öffentlichkeit, Regierung und Politik gleichermaßen dazu übergingen, für auftretende Masernerkrankungen die Nichtgeimpften verantwortlich zu machen, obwohl 18 Prozent aller Erkrankten geimpft sind -wohl kaum eine Bestätigung des „99-prozentigen Sicherheitsanspruchs“ des Wirkstoffs. Auf die offensichtliche Fehlbarkeit der Schutzwirkung verweist auch die Tatsache, dass die Behörden mittlerweile zwei Dosen verlangen.

Im vergangenen Jahr veröffentlichte die Zeitschrift Clinical Infectious Diseases eine bahnbrechende Studie. Zu den Autoren gehören Wissenschaftler aus dem Büro für Impfschutz des New-York-City-Departments für körperliche und geistige Gesundheit sowie Wissenschaftler der Zentrale für Impfschutz und Atemwegserkrankungen des Krankheitskontroll-und Präventionszentrums CDC in Atlanta. Die Studie bezog sich auf Erkenntnisse aus dem Masernausbruch in New York im Jahr 2011 und zeigte auf, dass Einzelpersonen, die Antikörper früherer Masernimpfungen aufwiesen, sowohl an Masern erkrankten als diese auch auf andere Menschen übertragen konnten (die sogenannte Zweitübertragung).

Besonders herausgestellt wurde der Fall einer Patientin, die zwei Dosen des Impfstoffs erhalten und dennoch vier ihrer Kontaktpersonen mit der Krankheit infiziert hatte. Zwei dieser Kontaktpersonen hatten ihrerseits bereits die Zweifachimpfung erhalten und wiesen Antikörper im Blut auf.

Das Phänomen, dass Geimpfte andere Geimpfte ansteckten, wurde von Gesundheitsbehörden und Medien weitgehend ignoriert. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter der CDC und des Büros für Impfschutz erkannten einen „Bedarf“ an einer
„gründlichen epidemiologischen und laboratorischen Untersuchung von Masernverdachtsfällen, ungeachtet des Impfstatus.“

Sprich: Die Forscher müssen ausschließen, dass Wirkstoffversagen und Ansteckung durch vollständig Erkrankte zu Masernausbrüchen beitragen.

Demgegenüber lässt sich momentan eine reflexartige „Beschuldige das Opfer“-Mentalität feststellen, sobald irgendwo Masern auftreten. Medien und/oder Gesundheitsbehörden stellen den Ausbruch so dar, als sei bewiesen, dass die Betroffenen keinen oder keinen ausreichenden Impfschutz hätten – oftmals ohne ausreichende Beweise für diese Aussage.

Quelle: GreenMedInfo.comhttp://tinyurl.com/n2wc3ux

Teil der Kategorie „Medizin“ der „Wissensschmiede

Impfkritik Teil 1

Folgend 2 kürzere Artikel als Teil einer kleinen Serie zum Thema Impfkritik – fern von Verschwörungstheorien und auch gar nicht in solcher Absicht! Der nächste Beitrag im April schließt thematisch hieran. Erinnert sei auch an den Artikel zur Zur Unvereinbarkeit medizinischer Gesunderhaltung und ökonomischem Profitstreben.

Oberste US-Gesundheitsbehörde manipu­liert Grippe-Sterbeziffer

Die Centers for Disease Control and Preventi­on (CDC), der Forschungs­- und Informationszweig des US-Gesundheitsministeriums, führen jährlich 36.000 Todesfälle auf die Influenza (Grippe) zurück und erklären den Verzicht auf die jährliche Grip­peimpfung zur Ursache; für den tödlichen Verlauf der Krankheit.

Die Amerikanische Ge­sellschaft Examinierter Krankenpfleger ASRN allerdings behauptet, die zehntausenden Grippeto­ten seien nur ein PR-Coup der CDC. Daten aus Sterbeurkunden und der US-Bevölkerungsstatistik besagen nämlich, dass jährlich höchstens 500 Menschen an der Grippe sterben. Darüber hinaus erschien eine Studie im American Journal of Public Health, die vermuten lässt, dass selbst diese Zahl noch zu hoch angesetzt ist.

Laut der ASRN be­schlossen die CDC in den frühen 2000er Jahren, die Grippe-Todesfälle aufzu­bauschen, als sie bemerk­ten, dass die Bevölkerung ihrem Ratschlag zur jähr­lichen Grippeimpfung nicht Folge leistete.

Quelle: ProjectCensored.org, http://tinyurl.com/18ptzds


 

Gates-Stiftung verantwortlich für Impfstoff-Betrug in Indien

Seit 2014 ermittelt das Oberste Bundesgericht von Indien gegen die Bill-&-Melinda-Gates-Stiftung. Der Stiftung wird vorgeworfen, sie habe den Gardasil-Impfstoff gegen Gebärmutterhalskrebs (Human Papilloma Virus -HPV) des Herstellers Merck an Menschen getestet, obwohl bereits bekannt war, dass dieser schwerwiegende Nebenwirkungen, Schädigungen und Todesfälle nach sich ziehen kann.

Laut einem Bericht von Narayana Kumar in der Economic Times of India wurden im Jahr 2009 in der indischen Stadt Andhra Pradesh mehrere Tests an16.000    Schülerinnen im Alter von neun bis fünfzehn Jahren durchgeführt.Die Impfstoff-Versuche hatten zur Folge, dass 120 Mädchen schwer erkrankten und sieben verstarben.

Die Erkrankten litten an schweren, durch den Impfstoff hervorgerufenen Nebenwirkungen mit Symptomen wie Krampfanfällen, heftigen Magenschmerzen, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen.Die für eine Durchführung der HPV-Impfung notwendigen Einverständniserklärungen wurden rechtswidrig von den Heimleitern der Mädchen oder von ihren des Lesens und Schreibens unkundigen Eltern mit einem Fingerabdruck unterzeichnet.Viele der Mädchen und deren Eltern verstanden weder die Tests noch die möglichen Risiken der Versuchsstudie, an der sie teilnahmen.

Quelle: ProjectCensored.org,; http://tinyurl.c0m/077mzu2

Teil der Kategorie „Medizin“ der „Wissensschmiede

 

 

Der sterbende Stern

Wenn man sich das folgend Ausgeführte nicht explizit vor Augen führt, hätte man es wohl nie mitbekommen: Der Onlineableger des „Sterns“ namens http://www.stern.de scheint nicht nur keine Rolle mehr in den nationalen Onlinemedien zu spielen – er scheint auch von Googlenews als in der Versenkung verschollen aussortiert.

stern de niedergang

Woran liegt’s?

Nun, wenn man sich die Website des Sterns mal anschaut, kann man schnell erahnen: Eine Aufmachung wie bei Vice, doch eine Inhaltsleere wie Clickbait– oder SEO-Seiten . Macht den Test: geht zu Googlenews und scrollt von oben nach unten; es wird sich kein einziger Artikel gelistet finden, der vom Stern stammt. Schon der deutsche „Starblogger“ Stefan Niggemeier hat vor einigen Jahren die Nichtigkeit des Stern-Onlineauftrittes entlarvt.

Der sterbende Schwan Stern scheint demnach nicht nur der allgemeinen Opferung der Printmedien zu erliegen – er scheint auch das erste prominente Opfer des Mainstream Onlinejournalismus geworden.

Sodann, ihr Medienschaffenden: Nehmt euch ein Beispiel am Stern und macht euren Job – statt ungezwungener Selbstgleichschaltung besser dem Strome entgegen schwimmen…

Magic Mushrooms und Zauberpilze als Alternative zu Psychopharmaka?

Man mag es auf den ersten Blick kaum glauben, doch ein Leser (Danke Daniel an dieser Stelle!) überschwemmte mich förmlich mit Artikeln und Studien über das relativ neue Phänomen, wonach die Schulwissenschaft und klassische Medizin anfängt, den Wirkstoff von Magic Mushrooms („Zauberpilze“) Psilocybin als potentielles Medikament zu entdecken – Drogen zur Heilung?!

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xHamster Statistik und Zahlen für 2015

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: der folgende Beitrag macht weder Werbung für Pornographie, noch verbreitet er sie – aus diesem Grund wird es auch keinen Direktlink zur Quelle geben, vielmehr soll dieser kurze Artikel als dauerhaft einsehbare, verwertbare Quelle zur Aufbewahrung statistischen Wissens dienen.

Diese hier nicht explizit verlinkte Quelle ist der im Titel genannte Anbieter für kostenlose Pornographie „xHamster“, der dem interessierten Nutzer einen Einblick in die Jahresstatistik von 2015 gestattet. In diesem sind bemerkenswerte Zusammenhänge festzustellen, etwa welche Länder wie oft pro Einwohner auf die Erotikwebseite zugreifen. Mit großem Abstand führt Deutschland diese Statistik an: 32 mal hat ein jeder Deutsche die Internetseite 2015 besucht und belegt damit den 1. Platz! Im Verhältnis zur Gesamtzahl aller Einwohner ist dies ein recht hoher Wert, was im Vergleich zur Anzahl der Videoviews ersichtlich wird:  7,3 Millionen hiervon kamen aus den USA (Platz 1), während Deutschland mit 2,6 Millionen vergleichsweise viel aufzuweisen hat – denn die Einwohnerzahl Deutschland beträgt gerundet 80 Millionen, während in den USA 320 Millionen Menschen leben. Verhältnismäßig viele Menschen schauen also verhältnismäßig oft Pornos in Deutschland.

Mit fast 50 Millionen Suchanfragen war das Wort „teen“ der am häufigsten gesuchten Begriff (länderübergreifend). Insgesamt wurden ganze 33 Milliarden (!) Mal Videos angeschaut, die 243.369 Stunden angesehenes Material ausmachen!

Eine interessante Frage wäre: Wieso liegen die USA als (vermeintlich) weltweit größter Pornoexporteur im relativen Verhältnis abgeschlagen hinten? Und weshalb befinden sich die Deutschen so weit an der Spitze?

Zunächst müsste man einmal alle genannten Länder mit deren Einwohnerzahl vergleichen, um hier verlässlich weitergehende Aussagen treffen zu können. Und der Grund, weshalb vergleichsweise wenig US-Amerikaner Pornos schauen, dürfte wohl zuvorderst in der Tabuisierung von Sex innerhalb der amerikanischen Gesellschaft liegen – selbst Brüste müssen dort ja im Fernsehen verpixelt werden.

Statistik für xHamser – Zahlen, Daten, Zugriffe, Views etc.

Abschließend nun die Ergebnisse von xHamster als verwertbare Quellen. Hierzu wurden die Ergebnisse mittels Screenshot gespeichert, um so authentisch wiedergegeben werden zu können:

xhamster stats 1xhamster stats 2xhamster 3xhamster 4xhamster 5xhamster 6 stats views results 2015

Puttgarden Fähre nach Rödby – Warnung vor Abzockerei und ewiger Wartezeit!

Folgend eine Beschwerdemail zur Erfahrung bei Scandlines und ihrer Fähre von Puttgarden nach Rödby über die Preise, Wartezeiten, Kosten pro Auto etc. Das Fazit vorab: wegen der unverschämt hohen Preise (Hin- und Rückfahrt für 2 Personen im Auto KFZ fast 200 Euro!) lohnt ein Umfahren per Auto allemal, an gut besuchten Tagen wie sonnigem Wetter wartet man auch gern mal 3 Stunden und mehr – man sollte sich also zweimal überlegen, ob man denn die Fähre vom Hafen aus Puttgarden nach Rödby wirklich nehmen möchte.

Erfahrung der Scandlines Fähre Puttgarden <-> Rödby

Nun also die saftig-scharfzüngige Beschwerdemail an Scandlines. Bisher haben sie noch nicht geantwortet und ich nehme an, das bleibt auch so – ein weiteres Indiz für den schlechten Service dieser Fährgesellschaft, die durch knallharte Investoren seit deren Einstieg auf höchstmögliche Profitmaximierung „optimiert“ wurde. Vermutlich haben sie auch die Macht der Suchmaschinentreffer noch nicht erkannt, denn dieser Blogbeitrag wird viele suchende Nutzer zurecht abschrecken und sie vor Unheil bewahren.

Die E-Mail an Scandlines:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich Ihnen meinen Unmut und den vieler anderer Autofahrer bei Benutzung der Fähre von Puttgarden nach Rodby mitteilen. Nicht nur sind die unverschämt hohen Preise (187 Euro für zwei Personen im PKW für Hin- und Rückfahrt) eine große Belastung für die Finanzierbarkeit von Durchschnittsfamilien. Hinzu kommen auch noch die extrem langen Wartezeiten von unglaublichen 3 (!) Stunden. Ärgerlich ist außerdem ein nicht nachvollziehbares Abfertigungsprinzip – während wir ewig in der Warteschlange stehen, dürfen gerade erst den Ticketschalter passierte Fahrzeuge ohne Wartezeit an uns vorbeifahren (so geschehen am 18.07.2015 um ca. 17.30 Uhr in der Wartelinie 7). Hätten wir diese nicht hinnehmbaren Ärgernisse gewusst, wären wir in keinem Fall mit Scandlines gefahren – und werden dies in Zukunft auch nie wieder tun!

Im Internet finden sich zahlreiche ähnlich gelagerte Fälle, und auch ich werde diese Unzumutbarkeit der Fährstrecke auf meinem gut besuchten Blog veröffentlichen – Suchmaschinennutzer werden somit schon im Vorfeld darauf hingewiesen, Ihren Betrieb unbedingt zu meiden. Jede Alternativstrecke ist nach Abzug der Wartezeit und Gegenrechnung der Benzinkosten in beider Hinsicht um ein vielfaches (!) günstiger.

Wie wäre es denn, in regelmäßigen Abständen wenigstens elektronische Anzeigetafeln über die verbleibende Wartezeit aufzustellen? So halten Sie die Passagiere nur stundenlang in Ungewissheit und die angestaute Empörung entlädt sich an Board in einer unangenehm vergifteten Atmosphäre unter den Gästen.

Bitte verschonen Sie mich auch in Ihrer Antwort mit einem der üblichen Textbausteine, wonach Sie mir für diese Mail sehr danken, es  Ihnen sehr leid tue und Sie Ihr bestmögliches tun würden – nehmen Sie diese Beschwerde einfach nur zur Kenntnis und optimieren Sie ihr Angebot! Dazu zählt, die Preise auf ein zu rechtfertigendes Niveau zu senken und die Wartezeiten annehmbar zu gestalten, anstatt Ihre Monopolstellung derart auszunutzen. Sie glauben gar nicht, wie viele Menschen empört über Ihre Preispolitik und das ineffiziente Vorortmanagement sind – sehen Sie diese Beschwerde stellvertretend für all jene, welche nicht die Muße aufbringen, Ihnen zu schreiben!

Gruß X. Y.

PS: Ihre Kontaktmöglichkeit auf der Homepage zu „Fragen und Anregungen“ funktioniert nicht (Fehler 502)

Puttgarden Fähre nach Rödby – besser eine Alternative nutzen

Stichworte als  Nichtbestandteil der Mail natürlich, doch zum besseren Auffinden des Artikels abschließend angehängt: hohe Wartezeit der Puttgarden Fähre und Preise viel zu hoch. Außerdem, dass auch ja jeder diesen Artikel findet und sich eine Überfahrt mit der Fähre von Puttgarden nach Rödby zweimal überlegt, weitere Suchwörter. Scandlines Abzocke, Fähre Puttgarden Erfahrung, Alternative zu Rödby zum Beispiel über Zug oder auch Flugzeug – der Preis scheint erst einmal teurer, aber berechnet auch die gesparte Wartezeit und den Stress des kostbaren Urlaubs ein! Außerdem kostet die Scandlines-Fähre immerhin fast 200 Euro pro Auto und 2 Personen bei Hin- und Rückfahrt!

Die Adresse der Fähre von Puttgarden fürs Navi lautet übrigens:

Fährhafenstrasse (keine genaue Hausnummer angegeben)
23769 Puttgarden
Deutschland

(es wird dennoch dringend empfohlen, auf die Fähre zu verzichten!)

UPDATE August 2015: E-Mail-Antwort von Scandlines!

Nach meinem empörten und sicherlich teils grenzwertigen Tonfalls habe ich doch eine recht freundliche und vor allem Umfangreiche Mail von Scandlines bzgl. der Wartezeiten, Preise etc. bei der Fähre erhalten. Ich zitiere sie in Gänze:

Sehr geehrter Herr X,

hiermit bestätige ich Ihnen den Erhalt Ihrer Email vom 21.7. hiermit bestätigen und ja, ich danke Ihnen dafür. Ihr Unmut über die lange Wartezeit am 18.7. in Puttgarden ist sehr gut zu verstehen.

Wartezeiten, die unbegründet erscheinen und fehlende Information zur Abfertigung sind aus Kundensicht wirklich kritikwürdig.

Ich möchte Ihnen versichern, dass wir bestrebt sind, Wartezeiten für unsere Kunden zu vermeiden und die schnellstmögliche Beförderung zu organisieren. So wie sich uns der Vorgang darstellt, war in Ihrem Fall leider keine frühere Abfahrt realisierbar.

Der 18. Juli war ein Tag mit außerordentlicher Verkehrsdichte, bis in die Abendstunden hinein. An dem Wochenende war Ferienbeginn in einigen Bundesländern und sehr viele skandinavische Kunden reisten aus ihrem Urlaub zurück.

Von Seiten des Hafens wurde uns mitgeteilt, dass die Abfertigung den gültigen Beladeprinzipien entsprach und kein Fahrzeug ungerechtfertigt bevorzugt wurde.

Einen Fehler kann ich nicht ausschließen. Deshalb biete ich Ihnen gern an, anhand Ihrer Ticketnummer den Check In Verlauf  zu prüfen.

Der Beladevorgang wird zentral gesteuert und berücksichtigt die Fahrzeugkategorie und die tarifgebundenen Check In Zeiten, um die Kapazitäten auf den Ladedecks optimal auszulasten.

Kunden mit einem FLEX Tarif (z.B. mit einem AutoBizz-Transponder) haben eine Beförderungsgarantie mit der nächsten Abfahrt bis 5min vor der regulären Abfahrt.  Kunden mit einer Buchung im Internet, unserem Servicecenter oder im Reisebüro haben einen reservierten Platz auf der gebuchten Abfahrt, wenn bis 15min vor der regulären Abfahrt eingecheckt wird.

Kommt man nach Ablauf der Check In Frist oder kauft das Ticket erst im Hafen, wird die Spur für die nicht reservierten Pkw zugewiesen, von der die Pkw nach Platzverfügbarkeit abgerufen werden.

Der operative Ablauf auf dem Terminal ist zeitlich genau bemessen und lässt in der Regel leider keine Möglichkeit, Kunden zu informieren.   Da die Situation sich laufend änderte, war es nicht möglich, verbindlich über Wartezeiten zu informieren. Erscheint z.B. ein zur Abfahrt gebuchter Bus nicht pünktlich, können 4-5 Pkw mit an Bord. Dies ist nicht vorhersehbar und beeinflusst die tatsächliche Beladung erheblich. Ungeachtet dessen, wird an der Verbesserung der Kommunikation gearbeitet. Eine spezielle Arbeitsgruppe untersucht die Möglichkeiten und erste Ergebnisse sind bereits umgesetzt.

Hinsichtlich der Preispolitik möchte ich wie folgt antworten:

Scandlines bietet seit 2010 drei verschiedene Tarifgruppen, die sich preislich z.T. erheblich unterscheiden. Angebot und Nachfrage des vergleichbaren Vorjahrestages bilden die Basis für die Höhe des Tarifes auf der jeweiligen Linie und es gelten jeweils spezifische Bedingungen, die an die Tarifgruppe geknüpft sind.

So sind einige Wochenenden oder Ferienzeiten auch in der Nebensaison stark frequentiert und rechtfertigen einen höheren Preis wie in unserer Hauptreisezeit Juni bis August. Mit günstigeren Preisen und besonderen online Angeboten wird versucht, Kunden auf verkehrsschwache Reisetermine zu lenken.

Man war in den vergangenen Jahren immer bestrebt, an einem konstanten Preisgefüge festzuhalten. Aber wie jeder Verbraucher in Deutschland sieht sich auch unser Unternehmen mit ständig steigenden Kosten für Waren und Dienstleistungen konfrontiert.

In der Schifffahrt sind z.B. seit Jahresbeginn neue Gesetze zum Umweltschutz wirksam, die  umfassende Umbauten an den Antrieben unserer Fähren erforderte. Diese Investitionen sind mit ein Grund, dass ein spürbarer Teil der Mehrkosten für den Betrieb unserer Fährlinien an unsere Kunden weitergeben werden musste.

Ungeachtet dessen wird weiterhin ein dreistufiges Tarifmodell angeboten. Bucht man z.B. im Internet bis 14 Tage vor Reiseantritt, kann man den günstigsten Pkw-Tarif zum Preis von 39 € bzw. 67 € (je nach Reisedatum) erwerben.

Mehr Informationen zu den Tarifbedingungen finden Sie im Internet.

http://www.scandlines.de/kunden-service/2015-anderungs-und-stornierungsverfahren-tickets.aspx

Sehr geehrter Herr x,

Ich hoffe, Sie können diese Antwort akzeptieren und unser Vorgehen nun besser nachvollziehen.

Sollte ein Aspekt nicht ausreichend  berücksichtigt worden sein, wenden Sie sich bitte direkt an mich.

Es würde uns freuen, Sie gelegentlich wieder an Bord begrüßen zu können und wie gewohnt eine reibungslose Abfertigung bieten.

Unser Servicecenter steht Ihnen gern beratend zur Seite, um beim nächsten Mal den passendsten günstigsten Tarif zu finden.

Es ist Montag bis Freitag von 8-20 Uhr und Samstag/Sonntag/Feiertag 9-18 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 0381-77 88 77 66 erreichbar.

5 bemerkenswerte Fakten

Schon gewusst, dass…

  1. ..die größte Einwanderergruppe in den USA bis heute die der Deutsch-Amerikaner ist? Circa 15 Prozent aller US-Amerikaner sind deutscher Herkunft oder Abstammung.
  2. ..es neben der Kreuzotter noch eine zweite, in Deutschland beheimatete Giftschlange gibt? Die Aspisviper (Vipera aspis) gehört zur Familie der Vipern (Viperidae) und erreicht eine Länge von bis zu 90 Zentimetern. Sie kommt aber hierzulande nur im südlichen Schwarzwald vor.
  3. ..der berühmte Philosoph Ludwig Wittgenstein dieselbe Schule (K. k. Staats-Realschule) in Linz besuchte, auf der schon ein Jahr zuvor Adolf Hitler gewesen ist?
  4. Nandu_mecklenburg_vorpommern_deutschland

    Wilder Nandu in Mecklenburg Vorpommern

    ..es seit dem Jahr 2000 freilebende Nandus in Deutschland gibt? Die aus der Gefangenschaft ausgebrochene Tiere flüchteten ins nahegelegene, weitgehend naturbelassene Wakenitztal und vermehrten sich dort rasant. Fünf Jahre später war die Population bereits auf über 60 Exemplare angewachsen und Nordwestmecklenburg damit um eine kuriose Attraktion reicher.

  5. ..noch 9 Jahre nach dem Kriegsende bei der Wahl des deutschen Bundespräsidenten am 17. Juli 1954 für das letzte Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches, Karl Dönitz – obwohl er nicht nominiert und noch in Haft war – eine Stimme abgegeben wurde?

Beeindruckende Weltraumfotografie: Die „Säulen der Schöpfung“

Die US-Weltraumagentur NASA verblüffte diese Tage mit einer neuen Aufnahme aus dem Nebel-Sternenhaufen „Adlernebel“ durch das bekannte Weltraumteleskop „Hubble“. Dabei haben Computerprogramme vorherige Fotografien aus dem Jahre 1995 mit aktuellen Aufnahmen verrechnet, sodass sich ein wahrlich wundervolles Bildnis ergab – der theologisch anmutende Titel „Säulen der Schöpfung“ trägt diesen offziellen Namen mit Recht:

säulen_der_schöpfungDer Scienceblog hat weitere Bilder:

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Ergreifend: Ureinwohner treffen zum ersten Mal auf Menschen der Zivilisation

1976 kam es zu einer ganz besonderen Begegnung, die sogar auf Film festgehalten wurde und erst kürzlich veröffentlicht wurde: Der belgische Abenteurer und Filmemacher Jean-Pierre Dutilleux traf im Dickicht des südamerikanischen Regenwaldes in Papua-Neuguinea 1976 an einem Fluss auf mit Pfeil und Bogen bewaffnete Angehörige des Toulambi-Stammes, die offenbar nie zuvor auf Menschen der Zivilisation stießen. Obwohl diese Gruppe von Eingeborenen heute als potentiell gewalttätig gelten, war ihre Faszination weit größer als ihre Angst. Anfänglich zögern sie noch vor den Fremden und ihrer komischen Hautfarbe, versuchen gar, diese als vermeintliche Farbe abzukratzen. Später wird Dutilleux und sein Partner in ihr Dorf geführt, wo er ihnen einfachste Erzeugnisse der Zivilisationen unter großem Staunen vorführte. So fürchteten sie sich ungemein vor einem Handspiegel und lachten, als sie ihre eigene Stimme auf Tonband vernahmen. Nehmt euch 15 ruhige Minuten und schaut euch das Ganze an – sehr ergreifend:

Hier das ungekürzte Originalvideo ohne Musikuntermalung in voller Länge: