Magic Mushrooms und Zauberpilze als Alternative zu Psychopharmaka?

Man mag es auf den ersten Blick kaum glauben, doch ein Leser (Danke Daniel an dieser Stelle!) überschwemmte mich förmlich mit Artikeln und Studien über das relativ neue Phänomen, wonach die Schulwissenschaft und klassische Medizin anfängt, den Wirkstoff von Magic Mushrooms („Zauberpilze“) Psilocybin als potentielles Medikament zu entdecken – Drogen zur Heilung?!

Magic Mushrooms Psilocybin als Heilung

Magic Mushrooms mit starkheilender Wirkung

Nun, wie einschlägige Blogs zum Thema Magic Mushrooms und Drogen sowie alternative Medien unter Berufung auf Medienberichte und eigene Erfahrungen schreiben, deckt der Zauberpilze Wirkstoff Psilocybin eine ganze Palette und Bandbreite von möglichen Anwendungsfeldern auf. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um die Therapie von psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen und anderen. Aber auch Suchterkrankungen sollen mittels den halluzinogenen Magic Mushrooms viel erfolgreicher als mit herkömmlichen Methoden behandelbar sein. So wird über die Anwendung von Psilocybin bei der Entwöhnung von Nikotin geschrieben:

Wer sich trotz Nikotin-Pflaster und Hypnose das Rauchen immer noch nicht abgewöhnen kann, der findet vielleicht bald Hilfe dank ungewöhnlichen medizinischen Methoden. Die haben jetzt Forscher der Johns Hopkins Universität angewendet. Die dortige School of Medicine führte ein Behandlungsprogramm mithilfe einer kognitiven Verhaltenstherapie durch. Hierbei bekamen Langzeitraucher unter Aufsicht und in geringen Dosen regelmäßig den Magic Mushrooms Wirkstoff Psilocybin zugeführt. Das Ergebnis der Studie war ein voller Erfolg. Nach sechs Monaten Behandlung hörten laut dem Leiter der Studie, Matthew W. Johnson, 80 Prozent der Probanden mit dem Rauchen auf. Das sei um einiges höher als bisherige Versuche zur Raucherentwöhnung.

Ähnlich gut sollen die Ergebnisse bei der Erforschung nach Alternativen zu konventionellen Psychopharmaka ausfallen, wenn mithilfe von Magic Mushrooms Medikamente erprobt werden. Auch hier zeigt sich: Psilocybin verfügt offenkundig über enormes Potential, was die Behandlung von psychischen Krankheiten betrifft. Einig sind sich alle jedoch darin, dass die Medizin hierzu noch ganz am Anfang steht und Patienten noch viele Jahre auf ein entsprechendes „Zauberpilze-Medikament“ warten müssen. Zudem stellt sich die Frage, ob und inwiefern sich Pharmakonzerne etwaige Profite durch solch eine natürliche Substanz nehmen lassen wollen – der Wirkstoff Psilocybin kann ja schlecht patentiert werden. Dies erinnert an den Aufsehen erregenden Fall von Ketamin – eine Partydroge, die Bipolaren enorm weiterhelfen könnte, jedoch keine Profite verspricht und daher wohl nie als Arznei entwickelt wird!

PS: Dass Drogen nicht zwangsweise zur Heilung führen, auch wenn sie gezielt dafür eingesetzt werden, zeigt der neulich hier im Blog entstandene Bericht über einen entsprechend schief gelaufenen Versuchskreis – auch wenn diese zugegebenermaßen keine Magic Mushrooms o.ä. konsumierten.

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Ein Gedanke zu „Magic Mushrooms und Zauberpilze als Alternative zu Psychopharmaka?

  1. Mind Comedy

    Danke das diese Informationen so oft vervielfältigt werden, ich selbst durfte ebenfalls eine große Heilung meiner Stimmungsschwankungen feststellen. Für mich steht sogar bald eine 2. Therapiesitzung an, die ich auch auf meinem Youtubekanal teilen werde, es ist wichtig diese Nutzung (in einem sinnerfüllten Rahmen) zu verbreiten…
    Ein wirklich toller Bericht!

    Antwort

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